WIR FÜR SOZIALE GERECHTIGKEIT         
für Kinder und Jugendliche

Friedens Challenge

In Zeiten von Krieg und Aufrüstungen, gibt es nur wenig Zeichen oder Stimmen die das Thema Frieden in den Mittelpunkt rücken. Ein für alle sichtbares Zeichen, hat der Verein Wir für soziale Gerechtigkeit e.V.     im vergangenen Jahr gesetzt. Mit einem Lebensgroßem Graffiti für Frieden hat der Verein in Zusammenarbeit mit dem Graffitikünstler Niclas Hattendorf die zum Schulhof zeigende Sporthallenwand in ein Graffitikunstwerk verwandelt.

Das sollte aber nicht das letzte Friedenszeichen sein, berichtet Matthias Hinse, Sprecher des Vereins. Wir möchten noch viel deutlicher und vielschichtiger auf Frieden und ein gutes Miteinander hinweisen. Es ist schon erschreckend wie wenig aktuell zum Thema Frieden passiert. Die sogenannten „Babyboomer“ sind in den 80er Jahren zu hunderttausenden auf die Straße gegangen um für Frieden und Abrüstung zu demonstrieren. Wir müssen wieder etwas anstoßen, meint Hinse.
Hierfür starten wir unsere Friedens-Challenge genau vor unserem Graffiti. Den Start machen Schülerinnen und Schüler der Lindhorster Oberschule. In Zusammenarbeit mit der Oberschullehrerin Denise Sander, legen wir mit einem Friedensgedicht los.
Die Lehrerin berichtet: In der momentanen politischen Weltlage sind unsere Kinder und Jugendlichen mittendrin und bekommen durch Social Media alles ungefiltert in ihre Welt gespült. Viele unserer Schüler*innen und ihre Familien kommen aus Kriegs- oder Krisenregionen. Sie sind direkt betroffen von den zerstörerischen Handlungen der autoritären Regime, aber auch von Rassismus, Gewalt und Hetze hier in Deutschland, auch in Lindhorst.
Die Schülervertretung, die auch schon Demokratieschulungen absolvierte, hat schon viel Engagement in die Aktion gesteckt. Man hat Textideen gesammelt und Plakate ausgearbeitet um der Friedens-Challenge einen Startpunkt zu geben. Nun sind alle Anderen gefragt, ob Schulklasse, Kindergärten, Chöre, Vereine, Kirchengemeinden oder Einzelpersonen, jeder kann mitmachen. Alter spielt dabei keine Rolle, wirklich jeder soll sich angesprochen fühlen.
Das mitmachen kann ganz vielfältig aussehen, man kann Gedichte vortragen, Lieder singen, Bilder malen, Theaterstücke vorführen, wichtig ist nur der Bezug zum Thema Frieden.
Ob durch Nominierung oder ohne, jeder kann sofort loslegen. Sanften Druck wird man natürlich mit einer Nominierung anstoßen, meint Hinse. Und so nominieren wir die IGS-Schaumburg in Stadthagen, den Chor Rhythm &Joy und die Ev.Luth. Kirchengemeinde Heuerßen.
Wir möchten die Challenge etwas steuern und dokumentieren, daher wäre es gut, wenn jede Aktion mit dem Verein verlinkt und verknüpft wird. Hierfür wendet euch bitte über WhatsApp 01709518643 oder per Mail: (matthiashinse@arcor.de) an Matthias Hinse.
Es geht um Video´s die ins Netz gestellt werden, so muss auch jeder mit einer Veröffentlichung einverstanden sein.